Stolz darauf, ich zu sein

Es wird Zeit mal reinen Tisch zu machen. Nachdem vor circa einem Jahr ein Beitrag in einer regionalen Presse über mich veröffentlicht wurde und der Kontext mit dem Interview nicht übereinstimmte, sondern mehr für eine reißerische Schlagzeile verwendet wurde, kam im letzten Jahr aus dem Hintergrund ein dauerhafter Hate gegenüber meiner Person und meinem Hobby / Beruf. Dem Entgegen zu wirken werde ich mal ein paar Worte zu mir, meiner Persönlichkeit und meiner Passion erzählen und so das ein oder andere „Gerücht“ oder was auch immer erzählt wird, aus dem Weg zu schaffen.

Die gute alte Gerüchteküche, besonders in Bayreuth und Umgebung fast undenkbar. Viele örtliche „Super-Influencer“, die mit ihren paar tausend Follower mehr als auf meinem Account, meinen wirklich ernsthaft im Hintergrund auf ihren Kanälen zu schüren. Ganz ehrlich: Ihr produziert alle den gleichen Standard-Content, obwohl einige tatsächlich als Vollzeit arbeiten. Nur leider sieht man den ganzen Tag über von euch nichts. Ihr bietet 0,0 Mehrwert, euren Aussagen zu den beworbenen Produkten beinhalten lediglich nur „super schön, richtig toll oder mega mega gut“. Super, super Meinung, oder? Und die Kooperationen von den gleichen Standard-Unternehmen laufen so ab, dass man ab 10-15K Follower die Unternehmen selbst anschreiben kann, um ein paar reduzierte Produkte zu bekommen. Diese Information habe ich übrigens letztes Jahr auf der Fashion Week Berlin in einem Workshop erhalten, bei dem eine Marketing-Leiterin von NAKD einen Panel Talk zu Influencer-Marketing hielt. NAKD gehört nämlich zu den Firmen, die nicht auf Influencer zukommen, sondern umgekehrt. Um das mal klar zu stellen, ich schreibe und werde nie ein Unternehmen für eine Kooperation anschreiben bzw. alle Kooperationen, die ich bis jetzt mit Firmen hatte, gingen von ihrer Seite aus, bzw. über Agenturen, bei welchen ich mit meinem Blog gelistet bin.

Zusätzlich habe ich im letztes Jahr dazu gelernt, dass es ohnehin keinen Sinn macht, nur regional etwas aufzubauen. Unternehmen in Kleinstädte wie Bayreuth sind eben nicht dafür bereit, Blogger / Influencer für Mode und Beauty ernst zu nehmen. Wobei man hier auch anmerken muss, dass diese Werbung in manchen Kreisen doch ganz gut vom Vorteil wäre. Positive Beispiele könnte ich nennen, bei denen ich des Öfteren als Beratung oder Austauschperson vor Ort war. Viele Unternehmen unterschätzen es aber auch, wie viel Arbeit wirklich hinter der Content-Planung und -Gestaltung steckt oder aber mich und andere Personen für die Anfänge verwenden, um dann nach den verwendbaren Tipps das Ganze selbst in die Hand nehmen wollen, was bei einem normalen Betrieb fast unmöglich ist.

Ich bin ein Content Creator. Ich liebe es zu schreiben und euch meine Erfahrungen und Meinungen zu Produkten, Unternehmen und Co. auf Instagram mitzuteilen. Ich verkaufe keine 0815 Sticker Sammlungen auf Etsy oder irgendwelche Filter, um damit ein paar Cent zu verdienen. Ich bin kein Fan von Fast Fashion, sondern investiere mein Geld sinnvoller. Ja ich trage gerne hohe Schuhe, anstatt mit UGG-Boots zu latschen. Ja ich ziehe mich lieber eng, sexy und minimalistisch an, anstatt wie ein Paradiesvogel. Ich liebe schwarz und eben kein pink. Den Hate im Hintergrund bekomme ich sehr wohl mit, nur mein Motto ist es „Leben und leben lassen“. Mir persönlich gibt das nichts, dumme Aussagen gegenüber anderen zu äußern oder diese schlecht zu machen. Ich habe letztes Jahr gelernt, mich nicht von irgendjemand einschränken zu lassen. Mein tägliches Styling wird fotografiert ohne Selbstauslöser und die Outfits die ich trage sieht man auch privat an mir. Meine Absicht ist es, euch meine Looks zu zeigen ohne künstlich hinzugefügten Schnee oder nachgestellten Fotos, bei denen man sich inzwischen an dem Kopf langen muss. Zudem produziere ich nicht nur meinen Content für die üblichen Kanäle, sondern kümmere mich auch um andere Accounts, bei denen ich nicht in Erscheinung trete. Außerdem versuche ich immer, mich weiterzubilden und besuche Workshops und ähnliches, um euch nicht nur halbherzige Informationen weiterzugeben.

Ich bin in erster Linie Student und ich sehe noch immer meinen Blog und meine anderen Kanäle als Passion, wo ich zusätzlich Geld verdienen kann.

Was erwartet euch dieses Jahr?

Ich liebe Designer sowie Premium Labels und entdecke auch seit neuestem meine Vintage-Liebe. Natürlich liebe ich shoppen aber stöbere auch sehr gerne durch Läden. Auch da werde ich euch weiterhin mitnehmen. Ich möchte euch mehr Informationen zu Produkten und Webseiten geben sowie einige Brands und Labels. Hier und auch auf Instagram wird mein Kleidungsstil in die feminine Richtung gehen (wie ich es eigentlich immer vorhatte). Ich werde definitiv kein Mainstream machen, da ich es noch nie war und nie sein werde. Einige Messetermine sowie Modenschauen haben sich bereits angesammelt, welche ich auch noch auf meinen Kanälen teilen möchte. Menschen, die meinen bei allem negativ reagieren zu müssen, werden ab diesem Jahr konsequent blockiert. Dabei will ich klarstellen, dass es um die Konstruktivität geht, die ich gerne bei Kritiken annehme, aber den dauerhaften negativen Einflüssen entgegen wirken will. Da kommt mir die Frage auf: „Wieso folgst du mir, wenn du eh alles mies findest?“.

Zum Abschluss möchte ich mich bei allen bedanken, die mich täglich unterstützen, egal auf welchem Kanal. Ich freue mich immer über jede noch so kleine Nachricht und sowas bedeutet mir viel mehr als alles andere. Wenn jemand noch eine Frage oder ähnliches hat, könnt ihr mir gerne schreiben!

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