Seit Freitag Vormittag bin ich wieder zuhause und sammle erstmals alle Eindrücke, Informationen und Inspirationen der Fashion Week. Die vier Tage ingesamt waren doch sehr anstrengend, aber auch in weiter Hinsicht hilfreich, spannend und ermutigt zu Neuem. Ich habe mir überlegt, die Fashion Week in verschiedene Beiträge zusammen zu fassen. Somit werden es nicht zu viel Informationen auf einmal und ich kann zusammengehörige Themen besser aufgreifen.

Ein großer Bestandteil der Fashion Werk Berlin sind die dazugehörigen Messen, die für Presse & Einkäufer per Akkreditierung zugänglich sind. Letztes Jahre habe ich alle 5 Messen besucht, um zu wissen, welche genau meinen Geschmack und meinen Stil verwirklichen. Dieses Jahr hingegen waren es „nur“ die Premium mit der Show&Order und die Panorama im ICC. Während die Premium, wie der Name schon verrät, sehr viele hochwertige und teure Labels bzw. Designer ausstellt, gibt es bei der Panorama einen guten Mix aus teuer, normal und günstig. Besonders spannend finde ich die Labels, die sich zum Beispiel auf Lederwaren wie Jacken und Hosen spezialisieren und ihren eigenen Touch mit Nieten & Pelz bzw. Fake Fur einbringen. Aber man findet auch eine gute Auswahl an Labels, die z. B. sehr hochwertige Pullover aus Cashmere, Mohair oder Wolle herstellen. 

Ich finde solche Messen in sofern gut, da ich

1. selbst als Käufer und nicht nur als Blogger neue Labels entdecken kann und 

2. mich mit den Vertreten der Labels unterhalten kann, woher sie unter anderem ihre Stoffe beziehen, wie die Herstellung abläuft und wie die Verarbeitung ist. Gerade bei hochwertigen und aufwendigen Kleidungsstücken hinterfrage ich gerne die Produktion.  

Die Panorama bietet viele Möglichkeiten an, die neuen Kollektion von großen Labels bereits vorab ansehen zu können. So kann man sich rechtzeitig ein Bild von neuen Farbtrends und Trendpieces machen. Außerdem finde ich es immer wahnsinnig spannend zu sehen, wie viel Zeit und Aufwand manche Labels in ihren Messestand investieren, welche schon alleine für Inspirationen sorgen. Allerdings darf man bei so gut wie keinem Label fotografieren, da die meisten Kollektion erst nächstes Jahr oder sogar nie (viele präsentieren nur die Trends, um zu sehen, ob diese im Voraus verkauft werden könnten) in den Verkauf kommen. Deshalb gibt es auch nur ein paar wenige Ausschnitte von beiden Messen.

 Natürlich gibt es auch andere Messen für sportliche Styles oder dem sogenannten Streetstyle und relativ neu gibt es auch eine Messe für alternative Mode – allerdings alles nicht so nach meinem Geschmack. 

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