Wir Blogger / Influencer müssen seit geraumer Zeit immer wieder neue Hürden überstehen. Der sogenannte Instagram Shadow Ban sorgte für richtiges Aufsehen und manch einer wollte seinen Account deaktivieren, nachdem die rapide sinkende Reichweite jeden zur eigenen Enttäuschung zwang. Dieses Problem wurde weitgehend geändert, dafür kommt ein neuer Brocken. “Wenn du nicht aktiv bist, wirst du als Bot angesehen und Instagram sperrt dich.” Ja mein Account war leider davon betroffen – zu viele Fakeaccounts, zu wenig aktiv… – und ich muss jetzt mit einem neuen Profil starten und erneut versuchen meine Reichweite zu erhöhen. Natürlich sehe ich es als Herausforderung und man weis nicht, zu was es vielleicht gut ist in ein paar Jahren, aber generell kratzt es trotzdem am eigenen Vertrauen.

“Das alte [neue] Problem”

 

 

Damit nicht genug denn jetzt bekommen erneut alle Blogger und Influencer einen Herzinfarkt. Abmahnungen heißt das böse Wort und kann manchen um 1000enden von Euros bringen. Warum? Weil die Instagramposts nicht ordentlich gekennzeichnet sind. Warte mal, hieß es früher nicht mal, nur wenn ich für einen Post bezahlt wurde, dass ich ihn dann als Werbung kennzeichnen muss? Und wie funktioniert die richtige Kennzeichnung von Werbung auf Instagram?

 

 

 

“#werbung”

“#ad”

 

 

 

 

Macht das überhaupt noch für Blogger / Influencer Sinn?

Was soll ich dazu sagen. Ich befürworte ja die richtige Kennzeichnung von Werbung, aber diese Geschichte jetzt nimmt große Ausmaße an. Blogger und Influencer sind dazu da, für verschiedenen Produkte Werbung zu machen, für die sie bezahlt werden. Das soll richtig gekennzeichnet werden, damit außenstehende Personen bescheid wissen. Aber führt das Ganze nicht zur großen Verwirrung und zu Neidern, wenn ich bei jedem Beitrag [Werbung] stehen habe? Darauf kann ich nur hoffen, das es nicht so weit kommt. Denn viele Blogger bekommen nicht tagtäglich neue Kleidungsstücke zugeschickt, sondern kaufen sich ebenfalls vieles selbst. Ich habe meine eigene Regelung. Natürlich werde ich jedes Bild entsprechend markieren, um dem Ganzen was ich oben geschildert habe aus dem Weg zu gehen. In meiner Instastory werde ich natürlich ebenfalls immer mit Werbung markieren, aber wenn ich die Teile selbst kaufe, werde ich das dementsprechend dazu sagen. Genauso wenn ich etwas zugeschickt bekomme. So kommt es auf jeden Fall zu keinen Missverständnissen und ich hoffe das es irgendwann EINE Regelung gibt, die klar und deutlich ist und man nicht tagtäglich auf neue Informationen hoffen muss, beziehungsweise ich meine freie Meinung äußern kann, ohne das es eine angebliche bezahlte Kooperation ist.

Falsch! Ja vielleicht früher, aber seit die Nutzung der sozialen Medien für Unternehmen und Privatpersonen immer mehr Interesse gewinnt, steigen auch die Anforderungen und Regelungen zum richtigen Umgang mit den Plattformen. Im Klartext: Normalerweise sind nur Personen betroffen, die ein gewerbliches Profil haben. Markiert man auf dem Bild eine Freundin / Freund, ein Unternehmen oder andere Instagramseiten zum reposten, gilt das automatisch als bezahlte Werbung und muss richtig gekennzeichnet werden. Es hilft nicht, im Text einen #ad oder #werbung einzufügen. Ungenügend ist auch das extra eingerichtete Tool von Instagram, das Bilder mit “in einer bezahlten Parterschaft mit..” markiert. Wie also geht es richtig? Ehrlich gesagt weiß das keiner so richtig und keiner kann dazu eine deutliche Auskunft geben. Fakt ist, um dem Ganzen vielleicht aus dem Weg zu gehen, sollte am Anfang der Bildunterschrift Werbung / Anzeige stehen, damit das der deutliche Blickfang ist. Wenn ihr deutsche Blogger seid, dann solltet ihr auch auf Deutsch [Werbung] schreiben und nicht die englische Bezeichnung [Advertisement]. Damit seit ihr mit der richtigen Kennzeichnung von Werbung auf Instagram auf jeden Fall einen Schritt weiter.

xoxo Larissa

 

 

*[Werbung], da Markennennung. Dieser Post entsteht aus freiem Willen und ist nicht bezahlt.

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