Viele von euch wissen bereits, das Berlin meine zweite Heimat ist. Der Ort, an dem ich neue Kraft tanken kann, trotz dem vermeintlichen Autolärm. Der Ort, an dem ich mich wohlfühle, als wäre ich dort groß geworden. Und natürlich der Ort, an dem ich jedes Mal aufs neue schöne Ecken entdecken kann. So auch dieses Wochenende; da wir uns spontan entschlossen haben, Donnerstag bis Samstag hoch zu fahren und Urlaub zu machen. Und da ich viel zu oft schon am Kurfürstendamm selbst übernachtet habe, entschieden wir uns für ein Hotel im Stadtteil Moabit. Mit dem Taxi sind es knapp 7 Minuten bis zum Kudamm, also nicht wirklich weit entfernt. Berlin selbst hat nicht nur die verrücktesten Läden, sondern auch die schönsten Restaurants. Ich gehe für mein Leben gerne frühstücken und teste in Berlin immer neue Restaurants an. In meinem Beitrag zu den German Press Days habe ich euch ebenfalls ein Frühstücksrestaurant empfohlen, aber jetzt kommt ein richtig guter Geheimtipp!

 

Die Markthalle in Moabit, Arminiusstraße 2

Meine Mum wollte unbedingt auf einen Wochenmarkt, um frische Sachen für Sonntag einkaufen zu können und durchforstete deshalb das Internet nach großen und schönen Märkten. Sie fand die Markthalle in Moabit, die mit angeblichen 450 Läden auf mehreren Ebenen die größte Markthalle Berlins ist. Die Realität sah zwar anders aus, da maximal nur 50 Läden dort waren, aber das Flair selbst ist unbeschreiblich. Die Besitzer sind so familiär dort, helfen sich gegenseitig und sind freundlich zu ihren Kunden. Vorab: Wer gerne Baklava ist, sollte dort unbedingt vorbei schauen, da es dort eine gute Auswahl gibt und richtig lecker schmeckt.

Beim Durchlaufen der Markthalle fiel uns am Ende auf, das dort ein riesiger großer Holztisch steht, eingedeckt mit Servietten und zwei riesigen Armleuchtern an den beiden Enden. Rund um den Tisch war ein Buffet aufgebaut, von dem man sonst wahrscheinlich nur träumen kann. Das Ambiente dort war so schön, das wir beschlossen dort zu frühstücken und das Erwachen der Markthalle mitzuerleben. Die Auswahl lässt keine Wünsche übrig. Der sogenannte Hofladen bereitet frisch für den Kunden Rührei oder Omelett zu, mit Toppings die man sich selbst aussuchen kann. Frisches Gemüse, Speck oder Würstchen stehen hier zur Auswahl. Das große Buffet neben der Bar hat circa 15 verschiedene Brot und Brötchen Sorten, eine große Auswahl an Käse- und Wurstplatten, verschiedene Salate und natürlich Marmelade und Co sowie warme Speisen für das Mittagessen. Die Bar besteht aus verschiedenen Säften, Wasser, Kaffee und Tee. Zur Begrüßung gibt es einen Sekt. Im Nebenraum stehen Müsli, Joghurt, Obstsalat sowie eine große Kuchenauswahl. Das Beste: Für den Joghurt gibt es Superfoods! Ja richtig gelesen; Chia- und Leinsamen sowie Trockenfrüchte und Nüsse sind als Topping wählbar.

 

Wichtig: Das Buffet kostet pro Person 19,90 €, aber angesichts der Auswahl völlig in Ordnung. Das Buffet gibt es ausschließlich am Samstag und ist bis Ende Juni offen, ansonsten erst wieder ab September!

Wollt ihr mehr Berliner Insider-Tipps oder wisst ihr einen sehenswerten Ort?

xoxo Larissa

 

 

 

 

* dieser Beitrag wird nicht bezahlt und ist auch nicht gesponsort, sondern aus eigenem Interesse und Erfahrung geschrieben.

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