What I really think about fashion industry –

zu diesem Thema haben sich in den letzten Woche viele Blogger geäußert und nun möchte ich auch meine Meinung zu dem jetzigen Thema vertreten. Startschuss der ganzen Kritik war die Show des Labels Vetements, das in deren neuen Kollektion die bekannten T-Shirts des Unternehmens DHL präsentierte und positives wie auch negatives Feedback danach einkassieren musste. Nach dieser Aktion wurde ebenfalls auf andere Labels gefeuert, die ebenfalls groß und breit ihr Label auf T-Shirts drucken ließen, sodass man diese auch in 10 Meter Entfernung noch erahnen konnte. Als das Ganze seinen Lauf nahm, machte auch ich mir Gedanken darüber, ob es in der heutigen Gesellschaft und Zeit nur noch darum geht, zu zeigen was man hat und was man sich leisten kann.

Punkt 1: Mode hat für mich nichts damit zu tun, möglichst viele Designer von oben bis unten zu kombinieren und dann auch noch so, das jeder Blinde das Label sehen kann und man schon bei 14 Jährigen einen Neidausbruch provoziert. Mode hat mit Stil zu tun,; Designer mit “Ottonormal” Labels zu kombinieren, das macht für mich einen Fashionblogger aus. Denn diese Zielgruppe, die man mit seinem Blog anspricht, kann sich in der Regel kein Outfit für lockere 1000€ leisten. Ebenso fehlt die nötige Inspiration, das Outfit selbst zu rekonsturieren, da es nicht ein einziges Teil gibt, das ansatzweise auch nur so aussieht, wie das eines Bloggers.

 

Punkt 2: Instagram kann täuschen. Nur weil von 10 Bloggern 9 ein Komplettlook von Dior anhaben, heißt es noch lange nicht, das sie sich es leisten könnten, geschweige denn behalten dürfen. Vieles muss nämlich nach den Shows wieder abgegeben werden und dient nur zum reinen Vermarktungszweck. Das es natürlich schön ist, für eine Show eingekleidet zu werden, würde ich auch nicht abstreiten oder gar verneinen. Doch man sollte auf den Boden der Tatsachen bleiben und die Follower richtig informieren, anstatt ihnen eine Welt zu zeigen, die nur für wenige so in Erfüllung geht. Ebenso fällt mir auf, das wenige der bekannten Blogger sich noch darüber freuen, wenn sie eingekleidet werden oder etwas geschenkt bekommen. Vielleicht zu viel des Guten und zu selbstverständlich?

Punkt 3: Preis und Qualität. Ich habe bereits des öfteren erwähnt, das gute Qualität auch etwas teuerer ist und der gleichen Meinung bin ich auch heute noch. Aber mal ganz im Ernst – wer findet es gerechtfertig, 850 € für einen Baumwollpullover mit Aufdruck zu zahlen? Oder 3.500 € für eine Tasche? Meiner Meinung nach absolut überzogen und man sollte sich vielleicht beim Kauf davor mal überlegen, das davon z. B. ein Student 2-3 Monate leben kann. Qualität hat seinen Preis, doch irendwann ist die Grenze auch erreicht.

Punkt 4: Das Label muss erkennbar sein, sonst sieht man nicht das ich es mir leisten kann. Was für ein Quatsch. Ein echter Modekenner sieht, welchen Designer du trägst und braucht dafür nicht 5 große Buchstaben auf einem weißen T-Shirt. Mir ist das zu protzig, zu zeigen welchen Designer ich trage. Wie schon oben erwähnt, die gute Kombination macht es aus.

 

Punkt 5: Der Einheitslook. Ich verstehe bis heute nicht, warum man als Blogger genau das tragen und kaufen muss, was 10.000 andere Blogger ebenfalls schon vermarktet haben. Als Blogger ist es doch wichtig, zu zeigen, wie Mode funktioniert und nicht das zu kombinieren, was ich jeden Tag auf den Social Media Plattformen von hunderten sehe. Ist es nicht mehr wichtig, seinen eigenen Style zu haben? Ist es nicht mehr wichtig, aus der Masse zu stechen, sondern ihr zu folgen?

 

Fazit:

Stil hat der meiner Meinung nach, der Designer mit normalen Labels kombiniert. Der nicht der Welt zeigen muss, das er sich die und die Marke leisten kann. Viel wichtiger ist es, sich selbst zu finden und dem Look nachzugehen, in dem man sich wohlfühlt. Designerteile sind super schön, dennoch sollte man sich im Klaren sein, das diese nicht für alle erschwinglich sind. Welche Meinung vertretet ihr zu diesem Thema? Findet ihr die All-Designer-Looks besser oder sollten mehr Blogger die Kombination mit normalen Marken ausprobieren?

Teilen:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.


Etwas suchen?